Wissenschaftlicher Förderpreis der Systemischen Gesellschaft
Die Systemische Gesellschaft (SG) vergibt einen Förderpreis an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Arbeiten, die sich durch praxisrelevante Systemische Forschungsansätze auszeichnen.
Ziel des Förderpreises ist es, die Relevanz Systemischen Denkens für die therapeutische und beraterische Praxis deutlich zu machen und die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich anzuregen.
Der wissenschaftliche Förderpreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben; die nächste Vergabe findet 2013 statt.
Gewinner des Förderpreises 2011
Dr. Nicola Neuvians & Dr. Mirko Zwack sind die Gewinner des Förderpreises 2011 Pressemeldung
Die Kriterien für den Wissenschaftlichen Förderpreis
- Entwicklung empirischer Forschungsdesigns
- Nachweis kompatibler und innovativer Methoden mit Systemischen Modellen
- Untersuchung praxisrelevanter Bereiche aus der Therapie, Gesundheitsversorgung, Supervision, Beratung und institutioneller Innovationsprozesse.
Der Preis ist bewusst als Förderpreis konzipiert. Vor allem jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind angesprochen, die sich mit Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder anderen (auch außeruniversitären) Projekten qualifizieren.
Das Gutachterboard
Das Gutachterboard für den wissenschaftlichen Förderpreis der SG setzt sich aus folgenden fünf unabhängigen externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen:
Prof. Dr. Ewald Brunner,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Bruno Hildenbrand,
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Elisabeth Nicolai (Sprecherin),
Ev. Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg
Prof. Dr. Karin Rausch,
Fachhochschule Osnabrück
Prof. Dr. Arist von Schlippe,
Private Universität Witten-Herdecke
Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger
2009: Dr. Fabian Ramseyer, "Synchronisation nonverbaler Interaktion in der Psychotherapie" (Pressemeldung zur Preisverleihung vom Mai 2009).
2007: Dr. Ilka R. Hoffmann, "Changing Perspective – Changing Solutions. An Approach for Explicit Analogue Activation of Internal Client Resources in Systemic Brief Therapy“.
2003: Hermann Honermann, „Selbstorganisation in psychotherapeutischen Veränderungsprozessen“.
2000: Gemeinschaftspreis für Stefanie Friedlmeyer, Eva Reznicek und Guido Strunk, „Sozialisationschancen und Betreuungsstrukturen“.
1998: Matthias Ochs, "Zu Relationen von kognitiven und dyadischen Systemen“.
1996: Guido Strunk, „Die sequentielle Plananalyse als systemwissenschaftliche Methode der Psychotherapieforschung“.
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