Ein Reformgesetz im Bundestag, eine Kürzungsliste im Kanzleramt — was zählt? Und wofür steht die Jugendhilfepolitik?

Am 27. März 2026 hat das BMFSFJ den Referentenentwurf zum Ersten Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz vorgelegt. Die Systemische Gesellschaft begrüßt zentrale Reformziele, insbesondere die Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen und formuliert zugleich kritische Anmerkungen, unter anderem zur geplanten Vorrangregelung bei der Hilfeauswahl. → [Zur Stellungnahme der Systemischen Gesellschaft]

Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe sind nicht „systemisch“! – Gemeinsame Stellungnahme von DGSF und SG zu den Kürzungsplänen in der Kinder- und Jugendhilfe

Noch während die Fachöffentlichkeit an Stellungnahmen zum Reformgesetz arbeitete, wurde ein internes Arbeitspapier aus einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe im Bundeskanzleramt bekannt, das drastische Leistungseinschränkungen in der Kinder- und Jugendhilfe vorsieht — darunter auch den Vorrang von Infrastrukturangeboten vor Einzelfallhilfen, die Befristung und Absenkung von Hilfen, die Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts sowie die Rücknahme zentraler Errungenschaften des KJSG. Gleichzeitig werden Reformprozesse aus dem aktuellen Gesetzesentwurf konterkariert.

Das interne Arbeitspapier findet sich -> hier

Die DGSF und die Systemische Gesellschaft beziehen gemeinsam Stellung dazu → [hier nachzulesen]


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Was ist systemisch?

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